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Mit dem Elektrorollstuhl im Reisemobil ans Nordkap

Und dann war wieder August – nun in 2021 – das Coronavirus beschäftigte die Welt noch immer, aber immerhin war es zu diesem Zeitpunkt etwas leichter auf Reisen zu gehen. So beschlossen wir, recht spontan, uns Ende August auf den Weg zu machen, um diese etwas entspanntere Zeit zu nutzen.

Eigentlich wollten wir ja erst einmal die Spanienreise nachholen, doch diese Fahrt heben wir uns für den Winter auf. Da Skandinavien auch schon lange ein Traum von uns war, war das Ziel schnell festgelegt – ans Nordkap sollte es gehen.
So kurzentschlossen loszureisen, bedeutet aber auch wenig Vorbereitungszeit zu haben, was wiederum heißt wir hatten zum Beispiel kaum Informationen wie rollstuhlgeeignet unsere Tour sein würde, oder wo wir zum Beispiel die Gasflaschen tauschen, bzw. füllen lassen könnten. 

Am 25. August machten wir uns also, mit dem Wichtigsten ausgestattet, auf den Weg und kamen nach 13 Tagen, am 6. September am Nordkap an. Der Hinweg führte über Dänemark, Schweden und Finnland nach Norwegen ans Nordkap, und durch Norwegen sollte es wieder zurück gehen. Aber fangen wir erst einmal von vorne an.
Wir waren uns einig, dass wir nur ca. 200 – 300 Kilometer am Tag fahren wollten, da es für keinen von uns zu anstrengend werden sollte. Das erste Etappenziel hieß deshalb Bremen. Hier kommt auch schon unsere beliebteste App ins Spiel, die von vielen Campern genutzt wird, und die auch wir absolut empfehlen können – die App Park4night . Über diese konnten wir während der gesamten Reise immer ein Plätzchen für die Nacht finden. Früher war die App teilweise kostenlos, jetzt haben wir 9,99 € für ein Jahr gezahlt. 

 

Bremen und das Schnoor-Viertel

In Bremen war es ein kostenloser Parkplatz am Straßenrand, nahe der Weser und vor dem Wasserturm auf dem Werder, den wir uns ausgesucht hatten. Dieses Gebäude wird auch umgedrehte Kommode genannt, da die kleinen Türme ausschauen, wie die Beine einer alten Kommode.
Wir waren sehr zufrieden mit diesem Übernachtungsplatz, es war angenehm ruhig und die Innenstadt nur einen guten Kilometer entfernt, sodass wir gleich den Rolli rausholten und uns auf eine Erkundungstour machten. Endlich wollten wir uns nämlich mal Bremen und besonders das Schnoorviertel ansehen. Das ist der älteste Stadtteil Bremens und wie wir feststellten, absolut sehenswert. Aber auch die Innenstadt mit ihrer historischen Altstadt hat uns begeistert.
Die Bremer Stadtmusikanten sind natürlich ein Muss, hier haben wir uns eine Portion Glück für die Reise mitgenommen. Einfach die blanken Beine des Esels anfassen…und es läuft. Weitere Sehenswürdigkeiten sind auch das schmucke Rathaus und der Roland, die beide übrigens zum UNESCO Welterbe gehören. Wir haben uns auch noch den Bremer Dom, die Böttcherstraße und den Marktplatz angesehen, für mehr Sehenswürdigkeiten hat die Zeit dann leider nicht mehr gereicht. Aber so haben wir einen Grund wiederzukommen, es lohnt sich auf jeden Fall.

 

Nächster Stopp Flensburg

Von Bremen aus ging die Fahrt dann weiter nach Flensburg.
Die Stadt Flensburg bietet einen kostenlosen Wohnmobilstellplatz am ehemaligen Industriehafen, also direkt am Wasser der Flensburger Förde. Obwohl es richtig voll wurde, hat es uns total gut gefallen. Nur wenige Kilometer entfernt bietet das Klärwerk eine Entsorgungsstation für Toilette und Schmutzwasser, und dies auch kostenlos. Diese Möglichkeit haben wir genutzt, bevor wir den Stellplatz angefahren sind.
Da wir uns Flensburg schon in den vergangenen Jahren mal angesehen hatten, beschlossen wir, nur die Umgebung des Stellplatzes zu erkunden. Vom Parkplatz aus gibt es einen sehr schönen Spazierweg, der am Wasser entlang zum Yachthafen führt. Genau das Richtige um sich ein wenig die Beine zu vertreten und frische Luft zu tanken. Schaut man über das Wasser, erblickt man ein schlossähnliches Gebäude, welches die Offiziersschule der Deutschen Marine beheimatet. Es wird auch das rote Schloss am Meer genannt und es sieht doch recht imposant aus.

Durch Dänemark über die Storebaeltbrücke

Am dritten Tag unserer Reise wollten wir dann etwas mehr Kilometer schaffen und am Abend  einen Stellplatz bei Malmö in Schweden erreichen, weshalb wir uns gegen eine Übernachtung in Dänemark entschieden haben. Trotzdem war auch diese Fahrt ein tolles Erlebnis, allein schon wegen der drei Brücken, die zu überfahren sind, wenn man nicht mit der Fähre nach Schweden reisen möchte. 

Die Strecke führte über die A7 von Flensburg aus zur dänischen Grenze bei Pattburg und von hier aus über die E45 bis Kolding in Dänemark. Ab hier ging es auf die E20 über die erste Brücke, die Lillebaeltbrücke, die auf die Insel Fünen führt und mautfrei genutzt werden kann. Fünen ist die drittgrößte Insel Dänemarks, und von dieser gelangt man über die Storebaeltbrücke auf die Insel Seeland. Bei der Storebaeltbrücke handelt es sich um die erste Brücke, für die auf dem Weg nach Schweden Mautgebühren anfallen. Wir haben für unseren Kastenwagen mit 6,20 Meter Länge insgesamt ca.  100 Euro für den Hin- und Rückweg bezahlt. Die Kreditkarte an der entsprechend gekennzeichneten Schranke am Ende der Brücke gezückt, lief das Bezahlen am Automaten super easy. Von weitem kann man schon das blaue Schild für Kreditkartenzahler erkennen und sich in die passende Reihe anstellen. Da wir nur zwei Fahrzeuge vor uns hatten, war das schnell erledigt. Doch vorher konnten wir die Fahrt über die ca. 13 Kilometer lange Brücke genießen, die auch noch über die sehr kleine Insel Spogö (1,54 qm) führt. Das Inselchen ist heute unbewohnt, doch aus früherer Zeit ist noch ein Gebäude erhalten, in dem in den Jahren 1923 bis 1961 „unangepasste Mädchen“ untergebracht waren. Hierzu gibt es einen Roman mit dem Titel „Verachtung“ von Jussi Adler-Olsen, der sich mit dem Geschehen in dieser psychiatrischen Anstalt auseinandersetzt. Sogar die Reste einer mittelalterlichen Burganlage und ein Leuchtturm sind auf der Brücke zu finden. Alles zusammen ein schönes Fotomotiv wie wir finden. 

Über die Öresundbrücke nach Schweden

Über die größte dänische Insel Seeland geht es dann nach Kopenhagen, von hier aus führt die weltweit längste Schrägseilbrücke, die Öresundbrücke, zur schwedischen Stadt Malmö. Die Öresundbrücke ist knapp 8 Kilometer lang, oberhalb verläuft die vierspurige Autobahn und unterhalb führt eine Eisenbahnstrecke. Wir waren schon ganz schön beeindruckt von diesem Bauwerk. Auch hier gibt es am Ende der Brücke eine Mautstation, an der wir die anfallenden Mautgebühren für die Brückenüberfahrt mit der Kreditkarte bezahlt haben. Für Hin- und Rückfahrt waren es hier etwa 116 Euro. 

Nach 345 Kilometern Fahrt von Flensburg aus durch Dänemark waren wir glücklich in Malmö einen Stellplatz für die Nacht gefunden zu haben. Er liegt gleich am Wasser und man hat einen tollen Blick auf die Öresundbrücke. Da es sich um einen Aussichtspunkt handelt, ist hier auch während der Nacht ganz schön viel los, von ruhigem Schlaf konnte hier wirklich nicht die Rede sein. Trotzdem ist es ein sehr schöner Platz mit einem wunderschönen Ausblick. Ein Stopp lohnt sich hier.

Erste Entsorgungsstation in Schweden 

Nun konnte das Abenteuer Skandinavien so richtig beginnen. Von Malmö aus machten wir uns erst einmal auf die Suche nach einer Entsorgungsstelle. Nicht weit entfernt an einem kleinen Hafen sollte es solch eine Stelle geben, diese konnten wir aber trotz langer und ausgiebiger Suche nicht finden. Machte nix. Irgendwo würde sich schon etwas finden lassen und so war es dann auch. In der App Park4night konnten wir sehen, dass es weiter nördlich Richtung Göteborg eine Station zur Entsorgung geben sollte. Hier fanden wir auch tatsächlich eine Art der Entsorgung, die wir vorher und nachher so nie gesehen haben. Gullideckel rausziehen und einfach alles ins Loch im Boden schütten. Am nebenstehenden Häuschen konnten wir auch noch Frischwasser auftanken und die Reise konnte weitergehen. Einen Tipp haben wir noch, es ist hilfreich immer einen Vierkantschlüssel für den Wasseranschluss dabei zu haben. An dieser Zapfstelle war einer vorhanden, aber das ist eher selten der Fall.  

Durch Schweden von der Nord- zur Ostsee

Ein Stückchen weiter nördlich fanden wir den nächsten Übernachtungsplatz und eine neue Möglichkeit online nach Stellplätzen zu suchen. Acamp.com bietet eine Plattform, um nach Campingplätzen in Schweden zu schauen und wenn man etwas passendes gefunden hat, kann man ganz bequem online buchen und bezahlen. Wir bekamen sogar noch einen Rabatt für die Erstbuchung und so hat uns diese Übernachtung gerade mal 5 Euro gekostet. Später haben wir diese Seite ein weiteres Mal genutzt und können sie absolut empfehlen. Dieser erste Platz in Eldsberga war super ruhig, der Hof war ziemlich verlassen, denn das große Gebäude wird für Tagungen genutzt und es war ja Coronazeit, weshalb hier wohl keine Veranstaltungen stattfanden. Als wir dort waren, war zumindest nichts los und selbst die Rehe waren tiefenentspannt. Wie noch so oft in den nächsten Wochen auf unserer Rundreise durch Skandinavien standen wir ganz allein. 

 

Die Fahrt ging weiter Richtung Ostsee. Auf der E4 über Jönköping, am See Vättern vorbei, fuhren wir bis kurz vor Norrköping. Wieder konnten wir einen schönen Übernachtungsplatz auf einem abgelegen Bauernhof über acamp.com buchen. Der Ort heißt Skärblacka. Während der ganzen Reise konnten wir feststellen, dass die Skandinavier sehr freundliche Menschen sind, die stets bereit sind zu helfen, wo immer es auch geht.
Unser Problem liegt ja darin, eine möglichst ebenmäßige Stellfläche zu finden, damit wir die elektrische Rampe für den E-Rolli ausfahren können. Ist der Untergrund zu uneben, streikt diese nämlich gerne mal. Außerdem können wir manchen abschüssigen Weg nicht befahren, da uns durch die Rampe unterhalb des Autos ein Stück Bodenfreiheit fehlt.
Für die nette Hofbesitzerin war sofort klar, der große Traktor stand im Weg und so setzte sie ihn kurzerhand schnell weg. Und obwohl dies nicht der für Camper vorgesehene Platz war, ließ sie uns einfach dort stehen und so hatten wir einen idyllischen Blick auf Feld, Wald, Wiese und die Hühner.
Ruhiger kann man kaum schlafen. Okay, der Hahn war sehr früh auf den Beinen und teilte dies auch lautstark mit. Das war aber für uns kein Problem, denn wir wollten eh zügig weiterfahren, um schnell unser großes Ziel Nordkap zu erreichen.

Nächstes Ziel Galtström

Das nächste Ziel hieß Galtström. Die letzten Kilometer dorthin waren für unsere Verhältnisse schon etwas abenteuerlich. Man muss bedenken, dies war unsere erste Reise nach Skandinavien und wir waren bis dahin nur unsere schön ausgebauten Autobahnen und Nebenstraßen gewöhnt. Wir fuhren also ganz gemütlich über die E4 an der Ostküste entlang, kamen durch das wunderschöne Stockholm und machten am Stadtrand von Stockholm erste Einkaufserfahrungen in Schweden. Übrigens gab es zu dieser Zeit in Schweden keine Maskenpflicht in den Einkaufsläden und da immer ausreichend Platz um uns herum war, verzichteten wir in dieser Zeit auch darauf Masken zu tragen. Anschließend wurde es Zeit für eine Mittagsmahlzeit und so testeten wir mal das schwedische Burger-Restaurant Sibylla. Wie du auf den Fotos sehen kannst, hat es uns sehr gut geschmeckt. Nachdem unsere Mägen gefüllt waren, sollte auch noch der Tank von Smilla gefüllt werden. Da war es ganz praktisch, dass gleich gegenüber eine Tankstelle lag. Übers Bezahlen muss man sich in Schweden und Norwegen keine Gedanken machen, selbst das kleinste Päckchen Kaugummi oder das einzelne Brötchen kann problemlos mit der Kreditkarte bezahlt werden. Wir hatten uns vor der Reise zwei kostenlose Kreditkarten besorgt, eine über Barclay und eine über Advanzia, und wir sind absolut zufrieden damit. 

So, nun drängte die Zeit aber, denn es war geplant, noch bei Tageslicht anzukommen. Man sollte doch ein wenig mehr Zeit für die Strecke einplanen, wenn man nur mit höchstens 90 km/h unterwegs ist. Zudem gibt es auch in Skandinavien häufiger mal Baustellen auf der Autobahn, die einen noch zusätzlich ausbremsen. Irgendwann führte uns das Navi dann von der Autobahn runter und ab dann wurde es interessant. Die Straße verlief zuerst kilometerweit durch die schwedischen Wälder, es wurde schon so langsam dämmrig. Die Sonne ging doch recht schnell unter und in dem sowieso schon dunklen Wald wurde es ein bisschen unheimlich. Immer weiter führte die Straße durch dichtes Waldgebiet, der Weg wurde immer schmaler, die Bäume rückten gefühlt immer näher und die Schlaglöcher wurden auch immer tiefer. Straße konnte man das nicht mehr nennen. Wir wurden ein wenig nervös. So richtig groß wurden unsere Augen aber, als wir ein Warnschild sahen, welches auf Bären in der Gegend hinwies. Björn heißt übersetzt nämlich Bär. Jetzt bloß nicht mit dem Auto liegenbleiben, dachten wir nur. Nachdem wir uns noch kurz verfahren hatten und in der Umgebung auch noch diesiger Nebel auf den Wiesen zwischen den dunklen Bäumen lag, wurden wir noch unruhiger. Aber es half nichts, allen Mut zusammengenommen und auf den richtigen Weg zurückgefunden, jubelten wir, als endlich wieder bewohnte Häuser zu sehen waren. Kurz vor dem Stellplatz entdeckten wir noch eine WC-Hütte, an der wir noch schnell ver- und entsorgen konnten. Puh, das wichtigste war geschafft. 

 

Nun lagen nur noch wenige Kilometer vor uns und wir erreichten den direkt an der Ostee, am Bottnischen Meerbusen, gelegenen Stellplatz bei Galtström.  Was waren wir froh, den letzten freien Platz in der Reihe der Wohnmobile bekommen zu haben. Zu unserer Überraschung waren wir am nächsten Morgen zum Frühstück aber ganz alleine dort. Alle anderen hatten sich schon wieder auf den Weg gemacht. Da es nun so herrlich ruhig war, nutzen wir auch noch das traumhaft schöne Wetter, um mal zu entspannen.
Als Camper im Reisemobil gibt es aber auch immer was zu tun. Nach gewisser Zeit muss mal gefegt, staubgewischt und die Wäsche gemacht werden. Also hängten wir noch eine weitere Nacht dran, um diese Dinge zu erledigen.
Nachdem die Hausarbeit getan war, erkundeten wir die Umgebung. Das klappte auch mit dem Rollstuhl ganz gut.
Auf den umliegenden Wanderwegen kann man die Geschichte der Galtströmtrolle entdecken. Es geht um eine Trollfamilie, die aus den Eltern und drei Kindern bestand. Wie auch wir, fühlte sich die Familie in Galtström sehr wohl. Aber ein König wollte sie vertreiben, doch durch eine Quelle, die Wünsche erfüllen konnte, ließ sich die ganze Familie in Steine verwandeln und so kann sie bis heute in Form von großen Felsen bestaunt werden. Mit dieser Aktion vertrieben sie den König und seit dem Tag lebt das Volk in dieser Region in Freiheit. Wenn es uns auch sehr gut dort gefiel, soweit wollten wir dann doch nicht gehen. Am nächsten Morgen machten wir uns lieber auf die Weiterreise.

Högakustenbron – oder die hohe Küstenbrücke

Nach der kurzen aber erholsamen Zeit in Galtström, fuhren wir weiter an der Ostseeküste entlang. Dabei überquerten wir die Högakustenbron – die hohe Küstenbrücke. Die Umgebung war so beeindruckend, dass wir uns für einen frühen Mittagsstopp entschieden. Mit einer Gesamthöhe von 186 Meter ist diese Küstenbrücke das zweithöchste Bauwerk in Schweden und sie hat eine Gesamtlänge von 1867 Meter. Schauen wir das Foto jetzt an, sind wir noch immer ganz hin und weg. 

Auf unserem weiteren Weg entdeckten wir einen Schwarm Kraniche bei der Mittagspause auf einem Feld. So nah hatten wir sie noch nie gesehen, deshalb hielten wir einfach mal frech am Straßenrand an und hörten ihrem Spektakel ein wenig zu, bevor wir unseren Übernachtungsplatz ansteuerten. 

Über Holmsund nach Lulea 

In der Nähe von Holmsund bei Umea, sollte es einen Wohnmobilstellplatz geben, den wir nach mal wieder längerer Suche nicht finden konnten. Er sollte sich im Hafengebiet befinden, aber anstatt auf einem Stellplatz, wären wir beinahe auf der Fähre nach Finnland gelandet. Zum Glück viel uns rechtzeitig auf, dass es bei der Autoschlange vor uns um wartende Fährreisende ging. Ups…das war ja nochmal gutgegangen. Da es noch nicht so spät am Tag war, konnten wir noch weiter schauen, welcher Platz der richtige für uns sein könnte. Am späten Nachmittag erreichten wir einen geschotterten Parkplatz an einem kleinen See. Hier wollten wir nur die Nacht verbringen und am nächsten Tag weiterfahren. Nach einem schnellen, aber ausgiebigen Frühstück auf den Vordersitzen rollten wir weiter an der Küste entlang. Übrigens nicht wundern, neben Warnschildern vor freilaufenden Bären, sieht man auch häufig Schilder, die vor querenden Jetski warnen. Für uns ist das ja doch eher ein ungewöhnliches Verkehrsschild. 
Die folgende Nacht wurde dann unsere letzte an der Ostküste. Wir teilten uns mit ein paar wenigen anderen Wohnmobilen einen ruhigen und schön gelegenen Parkplatz nahe am Wasser. Bei unserer nächsten Tour durch Schweden zur sommerlicheren Zeit werden wir den Platz noch einmal anfahren und uns den Badestrand anschauen. Darauf freuen wir uns schon jetzt! Doch nun war unsere Zeit an der Ostsee erst einmal beendet. Ab hier nahmen wir die 97, die zur E45 führt und planten einen Besuch in Jokkmokk. Dieser Ort liegt in schwedisch Lappland, 8 Kilometer nördlich des Polarkreises. 

 

Bald geht es weiter mit unserem Bericht zum Roadtrip durch Skandinavien.
Sei gespannt!

Bis dahin bleib gesund…

Liebe Grüße

Michaela & Sandy